Botanik

Duck Stop Bodensee

Sie wollen vor allem einer Frage auf den Grund gehen: Bevorzugen Wasservögel pflanzliche Kost? Dazu begeben sich die Biologen aus Konstanz und des Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell in die Tiefen des Bodensees, um den Speiseplan der Wasservögel zu studieren. Der Andrang ist groß: Bis zu 260.000 Wasservögel überwintern am Bodensee. Wenn sie alle auf Nahrungssuche gehen, kann dies nicht ohne Konsequenzen für die Tier- und Pflanzenwelt bleiben. Wie gestaltet sich das Leben und Überleben am und im See? Verändert sich die Nahrungsaufnahme der Vögel im Jahresverlauf? Gibt es geschlechtsspezifische oder auch individuelle Unterschiede bei der Nahrungswahl? Und was entdecken die Forscher am Boden des Sees?

 

Funktion durch Vielfalt

Bäume schleppen, pflanzen und jäten: Nach getaner Pionierarbeit wird es das größte Biodiversitäts-Experiment der Welt sein. Auf 60 Hektar entsteht in Xingangshan im Osten Chinas ein neuer Wald. 96 heimische Pflanzenarten und insgesamt mehr als eine halbe Million Bäume und Sträucher werden die Gärtner in die Erde setzen. Während wir die Bäume peu à peu wachsen sehen und den Alltag der chinesischen Arbeiter erleben, erzählen uns die Studenten aus Deutschland, der Schweiz und China über die wichtigen Faktoren des Ökosystems. Welche Rolle spielen Kräuter, Pflanzenfresser, Bakterien und natürlich das Klima?

 

Tierische Invasion

Als blinde Passagiere bei Transporten, ausgesetzt von Aquarianern oder gar absichtlich eingeführt, gelangen immer mehr fremde Tierarten aus der ganzen Welt in unsere Gewässer. Die Folge: Tierische Exoten, die hier kaum natürliche Feinde haben, bedrohen die heimische Tierwelt. Am Beispiel des Bodensees untersuchen Wissenschaftler dieses Phänomen: Wie wird das Ökosystem durch die eingeschleppten Tierarten verändert?

 
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Forschungsgebiete Universitäten/Institute Standorte Zeitraum der Berichterstattung